Odysseus auf einem GPU-Server: lokale KI-Modelle (NVIDIA) | ComputeBox
KI & GPU
Odysseus mit GPU: lokale KI-Modelle auf einem GPU-Server
Für schnelle lokale Modelle braucht Odysseus eine GPU. So aktivierst du NVIDIA-Unterstützung im Docker-Setup und bedienst eigene Modelle auf einem GPU-Server.
Odysseus kann über seinen Cookbook lokale KI-Modelle herunterladen und bedienen. Auf der CPU ist das langsam, richtig schnell wird es erst mit einer GPU. Diese Anleitung aktiviert die NVIDIA-Unterstützung im Docker-Setup von Odysseus und bringt eigene Modelle auf einem GPU-Server zum Laufen, ganz ohne dass deine Daten oder Prompts das Haus verlassen.
15 minFortgeschrittenGetestet auf Ubuntu 24.04, NVIDIA, DockerAktualisiert 2026-06-18
Kurzfassung
NVIDIA-Treiber und Container Toolkit installieren, das GPU-Overlay in der .env aktivieren, Stack neu starten, dann im Cookbook Modelle laden.
Lokale Modelle sind der schwere Teil. Wie groß ein Modell laufen kann, entscheidet vor allem der VRAM deiner GPU. Als grobe Orientierung bei 4-bit-Quantisierung:
Modellgröße
VRAM
Passende GPU
7B bis 14B
ca. 6 bis 10 GB
RTX 4000 Ada (20 GB)
32B
ca. 22 GB
RTX 6000 Ada (48 GB)
70B
ca. 42 GB
RTX 6000 Ada (48 GB)
Ein ComputeBox-GPU-Server liefert genau das: dedizierte NVIDIA-Karten mit 20 oder 48 GB VRAM, voller Root-Zugang und deutsche Rechenzentren, in Minuten startklar und ohne stündliche Kostenfallen.
Lokale Modelle mit voller GPU-Power: RTX 4000 Ada (20 GB) ab 99 €/Monat, dediziert.
Damit Docker die GPU an den Container durchreicht, brauchst du das NVIDIA Container Toolkit. Odysseus bringt dafür ein Hilfsskript mit. Wechsle in den odysseus-Ordner und führe aus:
Das Skript prüft die Durchreichung und installiert das Toolkit auf Ubuntu und Debian.
Jetzt schaltest du das GPU-Compose-Overlay ein. Am einfachsten über dasselbe Skript, das den Eintrag in die .env schreibt, sobald die Durchreichung funktioniert:
Öffne Odysseus und geh zum Cookbook. Dort bekommst du hardwaregerechte Modell-Empfehlungen, lädst Modelle herunter und stellst sie über Odysseus bereit. Downloads landen in ./data/huggingface, die Serve-Engines in ./data/local, beides übersteht ein Neuerstellen der Container.
GPU-Durchreichung ist nicht gleich CUDA-Build
Ein erfolgreiches nvidia-smi im Container bestätigt nur den GPU-Zugriff. Meldet der Cookbook Unable to find cudart oder rechnet auf der CPU, fehlt der CUDA-Build der Serve-Engine. Installiere sie über Cookbook → Dependencies neu, um eine CUDA-fähige Version zu bekommen.
Alternative: Ollama anbinden
Läuft bereits ein Ollama auf dem Host (gestartet mit OLLAMA_HOST=0.0.0.0:11434 ollama serve), trägst du in den Odysseus-Einstellungen einfach den Endpunkt http://host.docker.internal:11434/v1 ein.